Babylon Berlin

    Kommentare 1–10 von 18weiter

    • Informationen (geb. 1995) am 02.12.2018 16:31

      Im Rückblick wo ich mir alle 16 Episoden in einem Rutsch angeschaut habe, auf der Heimveröffentlichung muss ich gestehen dass Babylon Berlin natürlich die Klasse hat, mit internationalen Produktion mitzuhalten. Was mich gestört hat war nicht die Handlung an sich, die war in Ordnung gerade was die damalige Zeit betrifft, sogar sehr Detail genau im Großen und Ganzen. Aber die Charakter waren nicht sehr ausgedacht. Das man die Freundin von Charlotte derartig plump, ignorant und einfältig geschrieben hat, hat mich schon enttäuscht. Wenn man sich das Figurenkabinett angesehen hat, so kamen mir einige unnötig vor, und waren nur da um da zu sein. Trotz allem freue ich mich sehr auf die Dritte und Vierte Staffel, und bin immer noch enttäuscht über den Tod des Spiones mit den tauben Eltern und dem Tod des Regierungsrates. Hoffentlich sehe ich Grete nicht mehr, die war echt zum Kotzen, tut mir Leid für die Ausdrucksweise.
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      • User 1408998 am 13.11.2018 08:43

        Anfangs war die Serie für mich sehr spannend und logisch nachvollziehbar. Je mehr es dem Ende zuging, desto mehr hatte ich den Eindruck, bei den "Machern" war die Luft raus und es wurde versucht, noch irgend einen Rest in eine Ramschtüte hinein zu stopfen. Ein völliges Durcheinander aneinandergereiht - Charlotte macht einem Apnoetaucher ernsthaft Konkurrenz.. Schade, dass man am Ende so enttäuscht wird. Ich schätze, die geplante dritte Staffel werde ich mir nicht mehr ansehen - Gereon Rath und Charlotte Ritter werden garantiert noch das Traumpaar.. schon vor dieser höchstwahrscheinlich eintretenden Tatsache wird die Serie garantiert seicht und noch mehr an Spannung verlieren. Was haften geblieben ist, ist der Song "zu Asche, zu Staub" - ob dieser Titel ein Omen war?
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        • ukoid (geb. 1958) am 12.11.2018 15:18

          Ich kann mich den (technisch- und handlungs- mäkelnden) Erbsenzählern absolut nicht anschließen. Bisher hat sich die Filmindustrie eher schlimm wenig mit dieser "Weimarer Zeit" in großen Städten beschäftigt (bekannt sind mir "Cabaret" und "Rotation" - in Spots), es gibt einige Belletristik (mir bekannt E. Kästner, A. Döblin).
          SEIEN WIR DEM AUTOR UND DEN REGISSEUREN FÜR DIESEN STOFF DANKBAR. - Ich bin es und ich freute mich riesig über die Ausstrahlung.
          Und so bin ich eigentlich hin und weg und mit dem Plot einverstanden. Peter Kurt gibt mimisch Jean Gabin, Brian Ferry tritt auf, die Farbgebung erinnert mich an LOST HIGHWAY, eine flotte Handlung, die historisch bekannten Handlungsgruppen werden hier kräftig ausgemalt. Leider - das Ende der zweiten Staffel war recht viel JAMES BOND.
          Aber ansonsten lässt sich diese deutsche Zeit weiter ausleuchten. Weiterentwicklung der Handlung (der Autor legte genug vor) oder diese Zeit- Periode an anderer exponierter Stelle in Deutschland...
          • dr.house am 14.11.2018 15:29

            Im Gegensatz zu den von Ihnen genannten "Erbsenzählern", scheinen Sie leicht zu beeindrucken sein......
          • Thinkerbelle (geb. 1964) am 17.11.2018 15:09

            Also mir hat die Serie - mit Ausnahme der letzten Folge - auch sehr gut gefallen, und ich kann mich ukoid nur anschließen. Ich habe auch keine technischen Mängel gesehen. Es gibt keine Farbfilme in HD aus dieser Zeit, und dass man dieses körnige schwarz-weiß Feeling der 20er Jahre nicht 1:1 in Farbe und HD herstellen kann ist klar. Aber die Leute, die damals lebten erlebten ihre Zeit nicht in schwarz-weiß, und ich fand, über die Geschichte kam die Stimmung der 20er Jahre sehr gut rüber.
            Ich freue mich auf die 3. Staffel!
          • dr.house am 19.11.2018 12:54

            @Thinkerbelle
            Komisch, dass die Engländer und die Ami´s dies sehr wohl können! Dort fühlt man sich sofort in diese Zeit hineinversetzt.
            Z.B. "Hercule Poirot" u.v.a.
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        • dr.house am 03.11.2018 16:03

          Ich liebe die goldenen 20-er Jahre, den Swing und Jazz, bin Berliner Abstammung und mag auch Krimis, aber all das reichte nicht aus, um mich für diese Serie zu begeistern.
          Man fühlte sich nicht wirklich in diese Zeit versetzt (komisch, die Engländer und Amis machen das besser).
          Mir waren die zwei Hauptdarsteller nicht sympathisch, die anderen Darsteller eigentlich ganz gut, Peter Kurt, Matthias Brandt, Lars Eidinger, u.v.a.

          Schon das Buch von Volker Kutscher fand ich nicht gut geschrieben und ich war nicht der Einzige, der enttäuscht war.

          Heute kam auf DLF eine Rezension seines neuen Buches.
          Die Kritikerin war ganz begeistert, wie auch über die ersten Bücher. Da kommt wohl noch was auf uns zu.....Hilfe....
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          • User 192202 (geb. 1969) am 01.11.2018 02:02

            Ich dachte, ich bin die Einzige, die eine nicht-euphorische Bewertung abgibt, aber hier gibt es ja doch schon einige kritische Stimmen. Ich kann den Vorrednern/-schreibern nur zustimmen, das ist sicher eine sehr gute und aufwendig inszenierte Serie und toll gespielt, aber dennoch wird sie bald anstrengend und langweilig. Mich hat sie trotz der erkennbar hohen Qualität von Anfang an nicht total einnehmen können, und mit Ende der ersten Staffel war für mich endgültig die Luft raus. In die zweite Staffel kam ich nicht mehr rein, und da sich das Ganze ja deutlich der Nazizeit nähert, ist es für mich auch kein großer Verlust. Und das ist für mich auch der Hauptkritikpunkt. Gibt es denn nicht schon genug 1./2. WK- und Nazisch...??? Früher (80er etc.) war man weit näher am 2. WK dran und dennoch war die Obsession nicht so groß wie heute. Aber mit dem wachsenden Populismus durch Trump, dem alle anderen Länder eigentlich ebenfalls jeweils nationalen Populismus entgegensetzen müssen, vielleicht auch kein Wunder. (Aber belehren kann man so niemanden, im Gegenteil, der ständige Zeigefinger erzeugt doch nur Reaktanz und den verständlichen Wunsch nach einem erlaubten Patriotismus und Schutz der eigenen Bürger.) Dazu noch das Motto von Trump und Hollywood: Make America hate again, und immer schön auf anderen / Sündenböcken rumhacken (und die Mexikaner und Afroamerikaner dürfen das ja nicht mehr sein, also Europäer bzw. die Deutschen, äh, Nazis, ist ja eh dasselbe...), damit man von den eigentlichen/internen Problemen ablenken (und damit deren Lösung verhindern) kann. Für die naiven Geschmeichelten: Täuscht Euch nicht: die Welt hat kein Interesse an D, wenn sie Babylon Berlin schauen. Wie Richard Quest neulich so richtig feststellte: Berlin ist nicht D und D ist nicht Berlin. An D ist niemand interessiert, nicht die (deutsche) Politik, nicht die (dt. oder intl.) Filmszene. Es geht immer nur um Nazis/WK - und so ändert sich auch nichts, wann kommen endlich deutsche Formate mit der Qualität von Babylon Berlin aber mit ANDEREN, kreativen, modernen Inhalten - und bitte auch nicht DDR oder Türkendeutsche, das ist auch ausgelutscht. Da bleibt einem ja nur noch Sankt Maik - wer hätte das gedacht...
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            • Waldemar am 28.10.2018 12:09

              Die ganz großen Erwartungen konnte die Serie nicht erfüllen, aber im großen und ganzen recht unterhaltsam. Im Vergleich mit anderen Erfolgsserien wie z.B. the walking dead ist sie sogar herausragend gut. Ob es nun die Lokomotive in der Zeit (1929) schon gab oder nicht finde ich absolut nebensächlich. Störend finde ich eher die magere Story und die Langatmigkeit der Handlung. Auch kommt die 20er-Jahre-Atmosphäre nicht wirklich beim Zuschauer an. Aber, wie gesagt, ganz nett anzusehen, wenn auch nicht tiefgründig.
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              • marwe (geb. 1975) am 26.10.2018 14:08

                Hab noch nie ein belangloseren Mist gesehen , wie Babylon Berlin .
                Da schaue ich lieber einer Kuh beim sch... zu , das ist interessanter .
                Anscheinend sehen das die Zuschauer genau so wie ich , weil ein Sinkflug sich bemerkbar macht .
                Groß angekündigt , und mega groß abgeloost .
                Ist den Strom nicht wert und bekommt das Prädikat "Besonders Minderwertig".
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                • tichu am 24.10.2018 01:03

                  Achtung, Spoiler!
                  Die ersten 15 Folgen lang fand ich die Serie fesselnd und auf der Höhe der Zeit. Folge 16 reißt jedoch mit dem A. ein, was die ersten 15 Folgen lang mühsam mit den Händen aufgebaut wurde, mit mehr unglaubwürdigen und hanebüchenen Szenen als zusammengerechnet davor.
                  - Das Gehirn minutenlang ohne Sauerstoff und die Lungen voll Wasser gibt Gereon dennoch erfolgreich eine Mund-zu-Mund-Beatmung.
                  - Telepathischer Schreck, als Gereon zwischen die Wagen plumpst.
                  - Kurz darauf hat er sich von unter dem Wagen in den Goldwagen gebeamt (James Bond würde vor Neid erblassen).
                  - Ein Wagen mit 70 Kubikmeter Giftgas explodiert, bleibt aber auf den Gleisen und fahrfähig, das Giftgas kann dem feuerfesten Gereon, nun ohne Atemmaske, nichts anhaben.
                  - Ein Eisenbahnwagen aus purem Gold, was der wohl wiegt?
                  - Verzeihlich beinahe, dass der Hypno-Psychiater Gereons Bruder ist, wer hätte etwas anderes erwartet.
                  Das Problem ist wohl, dass einem das als ernst gemeint untergejubelt werden soll. Das Augenzwinkern, mit dem in Fargo, Staffel 2, sogar UFOs über's Geschehen hinweg fliegen, vermag Babylon Berlin einfach nicht zu bringen.
                  • Rainer (geb. 1964) am 25.10.2018 07:31

                    Ich teile deine Kritik. Ich hatte es in meinem Kommentar am 02.02.2018, 22.15 Uhr auch geschrieben, allerdings ohne zu spoilern. Das Ende der 2. Staffel ist wahrlich reichlich abstrus und zuviel des Guten konstruiert. Es wurde wahrlich dadurch viel an Glaubwürdigkeit an der eigentlich guten TV-Serie zerstört. Das hätte nicht sein müssen.
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                • Yoko am 22.10.2018 14:36

                  Brian Ferry, Benno Führmann und Thomas Thieme, einfach der Hammer! Und Mathias Brandt spielt wieder großartig und für Peter Kurt ist es eine Paraderolle, jede Rolle wurde richtig besetzt!!!
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                  • Informationen (geb. 1995) am 08.10.2018 13:39

                    Babylon Berlin reiht sich eine in die Reihe der außergewöhnlichen aktuellen Europäischen Serien in den letzten Fünf Jahren. Eine originelle spannende deutsche hochwertige Serie, die an Kosten das Maximum aber auch an Unterhaltung sehr viel bietet. Neben Baron Noir aus Frankreich das aktuell in der Zweiten Staffel ist, und wo es Ende Novembers die Erste und Zweite Staffel auf DVD und Blue Ray zu kaufen gibt, kommt aus Italien The Young Pope mit Jude Law hinzu wo es die Komplette Erste Staffel auf DVD und Blue Ray erhältlich ist, und der Nachfolger The New Pope aktuell in Italien produziert wird. Nach Deutschland, Frankreich, Italien kommt noch auf Netflix die spanische Serie Haus des Geldes hinzu, wo es leider noch keine DVDs oder Blue Rays gibt. Zu guter Letzt noch The Night Manager (Hugh Laurie & Tom Hiddlestone) aus England wo die Zweite Staffel 2019 kommt, und die Erste aktuell auf DVD und Blue Ray erhältlich ist.
                    • der_alte_oesi am 18.10.2018 17:30

                      Eine zweite Staffel vom Night Manager? Da gibt es doch keine Fortsetzung von le Carré. Die Miniserie war doch eine Adaption des gleichnamigen Romans von John le Carré. Na das kann ja was werden... Von solchen gekünstelten Fortsetzungen halte ich eigentlich sehr wenig. Na lassen wir uns überraschen.
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